Ihre Ausbildung ist ein Ausgangspunkt.
Als Sozialassistentin oder Sozialassistent möchten Sie vielleicht stärker pädagogisch arbeiten, andere Aufgaben übernehmen oder sich beruflich neu orientieren. Beginnen Sie bei dem, was Sie heute tatsächlich tun: Begleitung im Alltag, Betreuung, Unterstützung bei der Versorgung oder die Zusammenarbeit mit einem Team.
Die NRW-Landesjugendämter nennen Sozialassistenten mit abgeschlossener Fachausbildung als artverwandte Berufsgruppe für den A+ Weg. Welche Tätigkeit in Ihrer gewünschten Einrichtung infrage kommt, wird mit dem Träger anhand Ihres Abschlusses und der konkreten Stelle geklärt.
Mehr verdienen beginnt mit dem richtigen Vergleich.
Sie wünschen sich ein höheres Einkommen? Fragen Sie eine mögliche Einrichtung nach einem konkreten Stellenangebot und der vorgesehenen Eingruppierung. Vergleichen Sie anschließend nicht nur die Monatssumme, sondern auch Wochenstunden, feste Zulagen, Schichtdienste und die Anrechnung Ihrer Berufserfahrung.
A+ ist eine pädagogische Qualifizierung. Ein höheres Gehalt ergibt sich daraus nicht automatisch. Ob sich Ihr nächster Schritt finanziell lohnt, lässt sich am Angebot des Arbeitgebers und an Ihren bisherigen Bedingungen beurteilen.
Eine Orientierung für Ihren Vergleich
3.469 €
Mittleres monatliches Vollzeit-Bruttoentgelt für die Berufsgruppe zum Beruf Sozialassistent/in in Deutschland. Median, Datenstand Entgeltatlas 2025.
Dieser Wert beschreibt den bisherigen Beruf, kein Gehalt nach dem A+ Lehrgang.
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für ArbeitIhr heutiger Job
Monatsbrutto, Wochenstunden, feste Zulagen und Dienstzeiten notieren.
Ihr mögliches Stellenangebot
Entgeltgruppe, Erfahrungsstufe, Arbeitszeit und Zulagen vom Arbeitgeber nennen lassen.
Vom Unterstützen zum pädagogischen Begleiten.
In der Weiterbildung Betreuungskraft A+ bei Schlaufuchs ergänzen Sie Ihre Erfahrung um pädagogische Grundlagen, Kommunikation und Beziehungsgestaltung. Dazu kommen rechtliche Grundlagen und die Reflexion Ihrer Rolle in der Jugendhilfe.
Besonders hilfreich für das Beratungsgespräch sind Beispiele aus Ihrem Alltag: eine schwierige Gesprächssituation, die Begleitung eines Kindes oder Jugendlichen und eine Aufgabe, bei der Sie sich mehr Handlungssicherheit wünschen. So lässt sich Ihr Lernziel konkret besprechen.
Alle Inhalte der A+ Weiterbildung ansehenPasst dieser Weg zu Ihrem Ziel?
Bringen Sie Ihr Abschlusszeugnis, einen Überblick über Ihre bisherigen Aufgaben und möglichst die Beschreibung einer interessanten Stelle mit. Geht es Ihnen um einen bestimmten anerkannten Berufsabschluss, sollte dieser Wunsch ebenfalls ausdrücklich Teil der Beratung sein.
Der Lehrgang ist berufsbegleitend in Präsenz und online ausgerichtet. Die aktuellen Termine, den Umfang, die Kosten und den Abschluss besprechen wir vor Ihrer Anmeldung. Ihr nächster Schritt sollte sowohl fachlich als auch zu Ihrem Alltag passen.
Was verändert sich in Ihrer Praxis?
Eine Alltagssituation pädagogisch begleiten
Ein Jugendlicher zieht sich vor einer vereinbarten Gruppenaktivität zurück. Für Ihren Wechsel ist interessant, wie Beobachtung, Gespräch und Abstimmung im Team zusammenspielen.
- Welche Beobachtung dokumentiere ich, ohne Verhalten vorschnell zu bewerten?
- Welche Absprachen treffe ich mit der zuständigen Fachkraft?
- Wie kann ich dem Jugendlichen Beteiligung ermöglichen?
Solche Situationen dienen hier der Orientierung. In der Weiterbildung bearbeiten Sie pädagogische Lernfragen; die konkreten Zuständigkeiten legt Ihre Einrichtung fest.
Ihre Teilnahme konkret planen.
300 UE, sieben Module, Präsenz in Gummersbach und Online-Unterricht: Die A+ Weiterbildung ergänzt Ihre Vorqualifikation berufsbegleitend. Auf der Kursseite mit Ablauf, Voraussetzungen und Kosten finden Sie die vollständigen Angebotsangaben.
Für Ihre Beratung helfen das Abschlusszeugnis, die Beschreibung Ihrer Aufgaben und Ihr Dienstplan. Wenn Sie aus Köln anreisen, nutzen Sie außerdem die Planungshilfe für Köln und die Region.